Workshop zu KI im Shopfloor Management bei Venti Oelde

Am 29. Januar 2026 folgten wir der Einladung unseres Mitgliedsunternehmens Venti Oelde und bekamen einen sehr interessanten Einblick in eine Anwendung, die digitales Shopfloor Management unter Einbindung von KI auf eine neue Ebene hebt.

Das Ergebnis vorweg: Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren „geflasht“ von den Möglichkeiten, die KI im Einsatz für das Shopfloor Management bietet und wollen die vorgestellte Lösung des Startups Arctory testen.

Zu Beginn unseres Treffens begrüßte Lukas Stoppa, Technischer Leiter bei der Ventilatorenfabrik Oelde GmbH, unsere Gruppe und stellte sein Unternehmen kurz vor. Luft ist das Medium von Venti Oelde. In Forschung und Entwicklung, Planung und Beratung sowie Fertigung und Service spielt Luft die Hauptrolle. Die komplexen Anlagen und einzelnen Komponenten des Qualitätsführers für Lufttechnik, die weltweit gefragt sind, übernehmen das Absaugen, Fördern oder Abscheiden von Luft, Dämpfen und Gasen sowie von Stäuben und Leichtgut.
Anschließend führte uns Andreas Schütz, Produktionsleiter bei Venti Oelde, durch die Produktion und wir bekamen einen guten Einblick, in welchen Dimensionen Venti Oelde fertigt.

Live und vor Ort lernten wir auch die Shopfloor Management-Lösung von Arctory kennen, die hier zum Einsatz kommt.
An unterschiedlichen Stationen in der Fertigung befindet sich ein großer Bildschirm, der für tägliche, kurze Treffen der jeweiligen Verantwortlichen das Board des digitalen Shopfloor Managements zeigt und bestimmte Kennzahlen visualisiert.
Übersichtlich und individuell anpassbar machen SQDCIP-Boards, PDCA-Tickets, Anwesenheitslisten und Auslastungsübersichten, automatische Eskalationen, Analytics-Dashboards und eine Wissensdatenbank die einzelnen Prozesse sichtbar und den Entwicklungsstand nachvollziehbar.
Besonders komfortabel: Ohne Programmierkenntnisse und in einfacher Sprache kann das Board ergänzt und verändert werden.
Die dahinter stehende Lösung stellten uns Johannes Mohren und Eden Chabanet von Arctory in einer kurzen Workshop-Einheit näher vor.
Der Anspruch des Startups, Anwendungen für die menschzentrierte Industrie 5.0 zu entwickeln, die ohne tiefere digitale Expertise die Belegschaft zu aktiven Nutzern und Gestaltern macht, zeigte sich in der Umsetzung der KI-gestützten SFM-Lösung erfolgreich erfüllt.
Bestimmte Anforderungen können als Text/Prompt eingegeben werden und das System setzt die Aufgabe um oder schlägt Alternativen oder Best Practice-Möglichkeiten vor. Nur ein kleines Beispiel: Der Wunsch, eine automatische Stoppuhr einzubauen, um das regelmäßige Treffen zeitlich nicht zu überschreiten, war mit einer Eingabe innerhalb von Sekunden erfüllt.

Am Ende des Nachmittags freuten sich alle über das Angebot, die Lösung von Arctory zu testen, um die Umsetzung der eigenen Anforderungen ausprobieren zu können.

Herzlichen Dank an Lukas Stoppa und Andreas Schütz von Venti Oelde für die Möglichkeit, das Unternehmen und den Einsatz innovativer SFM-Lösungen vor Ort kennenzulernen, und an Johannes Mohren und Eden Chabanet von Arctory für die überzeugende und sympathische Präsentation einer KI-gestützten Anwendung, die sicherlich viele Beschäftigte bei ihren täglichen Aufgaben sinnvoll und effizient unterstützt.

Von klein bis ganz groß: Ventilatoren entstehen bei Venti Oelde in jeder Dimension. Bild: NIRO e. V.