Ein spannendes Thema beschäftigte uns am 4. März 2026: Wie lassen sich Daten aus unabhängigen Systemen zentral zusammenführen, um diese Daten gewinnbringend zu nutzen?
Irgendwas mit Daten machen wir alle, mehr oder weniger, doch als zentrale Frage stand im Raum, wie man in einem Unternehmen auf der Basis historisch gewachsener Insellösungen ein Integrationskonzept realisieren kann, das Synergien aus Verknüpfungen ermöglicht.
Geleitet wurde unser Workshop vom point8-Team, bestehend aus Dr. Lena Linhoff, Dr. Florian Kruse und Dr. Carsten Zwilling.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellte point8-Gründer und Partner Dr. Florian Kruse vor, wo der Ursprung von point8 liegt und wie wissenschaftliche Methoden und interdisziplinäres Know-how verknüpft werden, um passgenaue Antworten auf individuelle Herausforderungen zu finden.
Zwei Fallbeispiele zeigten auf, wie Daten aus unterschiedlichen Systemen für gezielte Analysen verwertbar gemacht wurden und ein zentraler Data Hub Systeme angebunden hat und Datenbestände automatisch abgeglichen werden konnten. Die Prozesseffizienz konnte gesteigert werden. Die Datenverknüpfung eröffnet neue Möglichkeiten und Dashboards, Reporting, Forecasts, Assistenzsysteme, KI etc. kommen als zusätzliche Anwendungen in Frage.
Im nächsten Teil des Workshops ging es in Kleingruppen an die Bearbeitung von Personas. Uns interessierte dabei, wie zum Beispiel bei einer Buchhalterin, bei einem Produktionsleiter oder einer Vertriebsmanagerin die Arbeitsweise in einer Insel-IT aussieht: Auf welche Systeme und Daten braucht diese Persona Zugriff, um ihre Aufgabe zu erledigen? Welche Aufgaben lassen sich automatisieren? Wie könnte der ideale Workflow aussehen, wenn es ein verknüpftes System als Grundlage gibt?
Hier greift das Konzept der Datendrehscheibe: Als zentrale Instanz nimmt sie von unterschiedlichen einzelnen Systemen Nachrichten entgegen, die ein bestimmtes Format haben müssen. Es gibt „Producer“ von Nachrichten und „Consumer“ von Nachrichten. Beide sind Teil einer Integrationsschicht, die wiederum über eine Schnittstelle auf die Daten der Systeme zugreift und als Übersetzer dient. Das ist das Fundament für verknüpfte Daten, die in einem weiteren Schritt zu intelligenten Assistenten werden können.
Abschließend bekamen wir noch wertvolle Tipps in Sachen Technik und Tools, die teilweise als Open Source-Programme dabei unterstützen, eine Datendrehscheibe einzurichten.
Wie bei fast allem: Nichts und erst recht nicht KI macht alles von allein; wir brauchen Wissen, Erfahrung und Motivation, um besser zu werden.
Daher: Herzlichen Dank an das Team von point8, das uns abwechslungsreich und mit großer Expertise die Vorteile und einzelnen Schritte zur Umsetzung einer Datendrehscheibe an diesem informativen Nachmittag aufgezeigt hat.